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SCRIPT-Evaluation zeigt Grundschüler*innen begeistert von Lehrmethoden des Computational Thinking

SCRIPT-Evaluation zur EU Code Week 2019 zeigt Grundschüler*innen begeistert von Lehrmethoden des Computational Thinking
15/01/2020

Die im Rahmen der EU Code Week insgesamt 33 im Zykel 4 abgehaltenen Workshops an Luxemburgs Grundschulen haben ein einhellig positives Echo erfahren, wie eine SCRIPT-Evaluation belegt.

Die Kurse wurden von den zwei gemeinnützigen Vereinen Women in Digital Empowerment (WIDE), dem Code Club Luxembourg, sowie einer privaten Lehrkraft ausgetragen. Themen waren das Mikrokontroller Entwicklungsboard Kniwwelino, die bildungsorientierte visuelle Programmiersprache Scratch (CodingArt) und Unplugged-Aktivitäten (Computational Thinking ohne digitale Geräte).

Ein Lehrer, der erstmals im Unterricht an einer Grundschule in Mersch Methoden des Computational Thinking im Unterricht erprobte, zeigte sich nach anfänglicher Skepsis euphorisch. Der vom Code Club abgehaltene Workshop sei methodisch wie pädagogisch herausragend gewesen.
Laut Angaben der befragten Lehrkräfte stimmten fast 100 Prozent darin überein, dass die Schüler*innen gut” mit dem eingesetzten Arbeitsmaterial zurechtgekommen seien.

Während WIDE Workshops mit Kniwwelino abhielt, hatte der Code Club Luxembourg mit CodingArt eine Methode in den Grundschulklassen angewandt, mit der Schüler*innen erste Schritte der Programmierung erprobten, dabei spielerisch (er)lernten, was ein Algorithmus ist und nebenbei auf den Bildschirmen ihre individuellen Kunstwerke kreierten. „Selbst mathematisch unbedarfte Schüler und Schülerinnen waren begeistert davon, was sie geschaffen haben”, so ein Lehrer einer Klasse, in der ein CodingArt-Workshop abgehalten wurde.

Computational Thinking-Lehrmethoden haben zudem das Potenzial, das übliche Klischee, wonach Mädchen als ungeeignet für naturwissenschaftliche Fächer gelten und die daraus entstehende Geschlechter-Kluft, aufzubrechen. Die SCRIPT-Evaluation an Grundschulen Luxemburgs deckt sich mit Erkenntnissen aus internationalen Studien: Über 90 Prozent der Lehrkräfte gaben an, dass Jungen und Mädchen gleichermaßen gut von den Lehreinheiten profitiert hätten.

Rund 96 Prozent der Befragten meinen, dass Computational Thinking vor allem lösungsorientiertes Denken fördere. Häufig würden die Schüler*innen von selbst eine Lösung finden wollen.

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